Chaos auf den Velowegen

Elektro-Trottinett & Co. Das sind die Regeln!

Chaos auf den Velowegen – der VCS fordert Tempolimiten. Wir zeigen, 
welche Regeln für die neuen E-Fahrzeuge auf Schweizer Strassen gelten.

Quelle: Jonas Dreyfus von blick.ch aus 8008 Zürich


Blitzkästen auf Velowegen – was sich anhört wie ein ­April-Scherz, könnte in Zeiten von zunehmender Elektro-Mobilität Wirklichkeit ­werden.

Vor ein paar Tagen forderte ­Ruedi Blumer, der Präsident des Verkehrs-Clubs der Schweiz, in der «Aargauer Zeitung» eine Tempo­limite von 30 Stundenkilometern für diese Verkehrszonen.

Das Problem seien vor allem 
die grossen Geschwindigkeits-­unterschiede, sagt Blumer. Die ­beliebten E-Trottinetts sind mit 
20, schnelle E-Bikes mit bis zu 
45 km/h unterwegs. Dazwischen noch E-Roller, Segways und ab und zu ein Hoverboard.

Unfälle auf Velowegen haben sich verdoppelt

Auch Fussgänger wissen, wie ­unangenehm es sich anfühlt, wenn von hinten etwas angerauscht kommt. So schnell und nahe an einem vorbei, dass man den ­Luftzug im Gesicht spürt. In den ­vergangenen fünf Jahren hat sich die Anzahl registrierter Un­fälle 
auf Velowegen fast verdoppelt. 2017 allein waren es deren 375.

Wenn Elektrofahrzege nur nicht so wahnsinnig Spass machen würden! Sie verleihen Superkräfte, weil ihre Motoren die Muskelkraft zigfach multiplizieren. Wer schon einmal auf einem sass oder stand, weiss: Mit ihnen lässt sich wie 
auf einem fliegenden Teppich durch die Weltgeschichte fliegen. Wie der junge Michael J. Fox das 
in «Back to the Future» auf seinem Hoverboard tat.

E-Skateboards oder Onewheels kommen schon nahe an das flie­gende Brett aus dem Film heran. Wegen den langen Bremswegen sind sie nicht für den öffentlichen Raum zugelassen.

Wo Sie mit welchem Elektro­fahrzeug fahren dürfen, wie diese funktionieren und welche Regeln es zu beachten gilt – das erfahren Sie in der Bildgalerie. «Back to 
the Future» erschien 1985. Die ­Zukunft ist jetzt.